Turid Müller


„Teilzeitrebellin“ neu

In ihrem Debütprogramm singt Turid Müller von der täglichen Grätsche zwischen Ideal und Wirklichkeit, über Politik und Gesellschaft und dem ganzen vertrackten Wertechaos, dem niemand entkommt - nicht mal sie selbst.

Die lächelnde Blondine im kleinen Schwarzen spießt treffsicher auf, was wir nur allzu gern unter den Teppich unserer eigenen Prinzipien kehren. Dabei schürft sie tief, aber nie unter der Gürtellinie. Sie greift Themen auf zwischen Rechtsruck und Werbefernsehen, Burnout und Demenz, Kapitalismus und Feminismus. Worte und Noten ihrer Lieder stammen aus eigener Feder.

Die Müller fesselt uns, und das schneidet auch mal ins Fleisch. Bis sich dann unerwartet hinter den geschliffenen Worten die emphatische Seele offenbart und uns die Hand aufs Herz legt. Nicht wegzudenken: Stephan Sieveking, der Mann an den Tasten. Leise und lakonisch, höflich und hinterlistig.

Abendprogramm 90 Minuten

„Weihnachtswahnsinn“ neu

Worunter leidet die Teilzeitrebellin? Unter Weihnachten.

Wer hat nicht als Kind davon geträumt, alle 24 Türchen auf einmal zu öffnen?! Turid Müller schaut hinter Türen, die sonst verschlossen bleiben: Doppelmoral, Konsumschlacht, Familienfehden... äh -frieden... Zwischen Welt und Wohnzimmer betreibt die Teilzeitrebellin hervorragend vorweihnachtliche Psychohygiene und stärkt die Abwehrkräfte gegen Winterdepression und Weihnachtsstress. Ein tiefsinniges Programm für Weihnachtsmuffel und -liebhaber!